Galerie & Kultur
Kunst verkaufen ist kein Gastro-Betrieb.
Aber die Vernissage schon: Wein, Wasser, ein paar Kataloge — und plötzlich brauchst du eine Kasse, die beides kann, ohne dich zum Imbiss zu machen.
Kennst du das?
- Zwei Welten, eine KasseEin Werk für 3.400 € und ein Glas Wein für 4 € liegen im selben Kassenbuch. Die meisten Systeme sind für eines von beidem gebaut.
- Die Vernissage ist der ganze MonatAn drei Abenden passiert, was sonst nie passiert. Eine Kasse, die nur im Dauerbetrieb Sinn ergibt, ist an 27 Tagen Ballast.
- Kommission: wem gehört das gerade?Werke auf Konsignation sind nicht dein Bestand — aber sie stehen bei dir. Das sauber zu führen, macht keine Kassensoftware nebenbei.
- Der Beleg muss trotzdem stimmenAuch drei Gläser Wein sind Umsatz mit TSE-Pflicht. Wer das „nebenbei" macht, hat ein §146a-Problem.
Was Qogusto dagegen macht
Ein Modell Werk und Wein im selben Journal
Beides sind Vorgänge mit eigener USt-Einordnung, beides append-only, beides im selben Export. Kein zweites System, keine Übertragung von Hand.
Event Der Abend als eigene Rechnung
Eine Vernissage hat ihre eigene Bilanz: was kam rein, was ging an Getränken raus, was hat der Abend gekostet. Nicht im Monatsbrei versteckt.
Konsignation Fremdware bleibt fremd
Konsignationsbestand wird getrennt geführt — er ist nicht dein Lagerwert, und beim Verkauf weiß das System, wem was zusteht.
Compliance Die Pflichten laufen mit
TSE-Signatur, DSFinV-K, GoBD-Append-only — auch wenn die Kasse nur an drei Abenden im Monat läuft.
Wo ist die Grenze?
Ehrlich, bevor du fragst:
Passt eine Gastro-Suite zu einer Galerie?
Manchmal ja, manchmal nicht. Vier Fragen, und wir sagen es dir geradeheraus.